StreamSzene - Webradioszene

 

 

« vorherige Seite - Seite 3 von 7, insgesamt 35 Einträge - nächste Seite »

lightradio - make it your's?
Sonntag, 22. April 2007

Auf den ersten Blick wirkt die Startseite aufgeräumt, übersichtlich und ruhig. Kein nerviges geblinke, keine überflüssigen Grafiken und als einzigen Werbebanner den von Phonostar.

Ansprechend auch die Anzeige der kommenden fünf Sendungen. Schade dabei ist allerdings, das die entsprechenden Detailseiten grade soviel Info erhalten, wie ein Preisschlid.
Ähnliches zeigt auch der Sendeplan, dessen Detailseiten aus nicht gefundenen Bildern bestehen und als Text maximal einen Satz, der nicht wirklich viel über die zu erwartende Sendung aussagt.

Die Moderatorenseite ist erfreulich übersichtlich und die Bilder zeigen, das hier Wert auf Qualität gelegt wird. Jedes Foto wurde nachbearbeitet und hat eine gute Qualität.
Leider ist die Anzeige der Moderatorenprofile auf Besucher beschränkt, die sich vorher auf der Seite registerieren. Das ist schade in Bezug auf Hörer, die sich ersteinmal ein Bild von den Moderatoren machen wollen, bevor sie sich für dieses Radio entscheiden. Registrierungszwang schreckt viele ersteinmal ab. Das ist hier aber nur ein kleines Manko, da die Übersicht selbst ja schon viel über das Team aussagt.

Wie bei vielen anderen Webradios gibt es auch hier ein Bewerbungsformular. Im grossen und ganzen ist daran nichts auszusetzen. Ich persönlich würde aber grundsätzlich einen Aircheck verlangen. Die Anzahl der MP3s und die Art der Internetverbindung sagen nichts über die Qualität als Moderator aus. Wie allerdings mit Bewerbungen umgegangen wird (Probesendung, etc.) ist mir nicht bekannt.

Der rest der Webseite beinhaltet so das übliche, was man auch auf anderen Seiten findet. Bildergalerie, Forum, Chat, ein paar Spiele usw.

Insgesammt würde ich mir mehr Infos und News wünschen. Die Seite ist in wenigen Minuten druchgelesen und regt wenig zum Wiederkommen an. Lediglich das Forum zeugt von regelmässiger Teilname, wobei sich die themenbezogenen Beiträge zu Musik und Webradio in Grenzen halten.

Konzept und Design gehören dabei aber immer noch zu den "oberen" der Webradios. Wenn mehr Augenmerkt auf Inhalte gelegt wird, bin ich überzeugt, das dieses Radio bis in die Oberliga aufsteigen kann. Potential ist zweifellos vorhanden, ebenso wie der Wille, Arbeit und Zeit zu investieren. Alleine diese beiden Punkte heben das Projekt von 98% aller anderen Webradios ab.

Ich wünsche für die Zukunft viel Erfolg und hoffe, das sich mit dem neuen Konzept der entsprechende Erfolg einstellen wird.

Links:
lightradio

GEZ startet vergütung für Webradios
Sonntag, 1. April 2007

Laut Insiderinformationen startet ab Heute ein Pilotprojekt der GEZ.
Dieses Projekt soll dazu dienen, durch Webradios die Ausbreitung der öffentlich-rechtlichen Radiostationen zu unterstützen.

Jedes Webradio, das sich daran beteiligen will, muss lediglich einn Antrag ausfüllen und mindestens 3mal am Tag für jeweils 15 Minuten einen Beitrag senden, der von der GEZ zur Verfügung gestellt wird. Maximal dürfen 20 Beiträge gesendet werden.

Anfangs wird die Vergütung pro Sendung bei 50€ pro tausend Hörer liegen. Sollte sich das ganze Projekt bewähren, wird die Vergütung auf bis zu 100€ pro tausend Hörer steigen. Eine Sonderregelung betrifft Radios, die den Schnitt von 10 Hörern unterschreiben, bei diesen beträgt die Vergütung grundsätzlich pauschal 10€. Somit haben auch sehr kleine Radios die Chance, ihre Kosten zu decken.

In Zusammenarbeit mit der GEMA, GVL und mehreren grossen Labels, wie EMI und Universal wird das gesammte Projekt in naher Zukunft erweitert, was bedeutet, das Webradios für jeden gespielten Song eine gewissen Summe, die bisher nicht bekannt gegeben wurde, entlohnt wird. Ziel dieser Aktion ist, die Verbreitung neuer Musik zu fördern. Insidern zufolge soll aber die Vergütung einen Mindestbetrag von 25€ pro Monat vorsehen, unabhängig von der Hörerzahl. Gleichzeitig entfallen sämtliche Gebühren der GEMA und GVL.

Somit wird es in Zukunft möglich sein, ein Webradio gänzlich ohne Eigenleistung zu realisieren. Die Serverkosten können mit Leichtigkeit mit Teilnahme an diesen Aktionen gedeckt werden.

Wer mehr wissen will, findet hier weitere Einzelheiten

Kurioser Hörerzahlenanstieg bei Smago.de
Dienstag, 27. März 2007

Neue Fakten in Bezug auf die Hörerzahlen! Weiterlesen ganz unten.

Wer glaubt, im Bereich der Webradios gibt es keine Überraschungen mehr, kann eines besseren Belehrt werden.
Heute gab es einen plötzlichen, massiven Anstieg der Hörerzahlen. Insgesammt erscheint ein Anstieg von heute Nachmittag 11 Hörern (Peak 31) auf aktuell 51 Hörer (Peak 68) nicht wirklich spektakulär. Ein Ziel, das von einem halbwegs gut geplanten Webradio innerhalb weniger Monate zu erreichen ist. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros handelt es sich nur um einen einzelnen Server aus einem LoadBalancing-Verbund.

Kurios ist nur die Tatsache, das die Anzeige "Unique", also die Anzahl der der Hörer mit eigener IP-Adresse von dem Höreranstieg nichts mitbekommen hat. Diese verharrt weiterhin auf aktuell 13 Hörer. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros handelt es sich um ein Floodscript, das von extern die Hörer generierte ohne Wissen des Betreibers.

Was kann das nun bedeuten? Dabei gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten.

Zuersteinmal ist es möglich, das eine Firma o.ä. über eine gemeinsame Leitung (also eine gemeinsame IP-Adresse) mit 38 Rechnern gleichzeig bei Smago zuhört. Die Anzahl der mögichen Firmen dürfte sich aber um diese Zeit (21:45) in Grenzen halten.
Auch ist es möglich, das irgendjemand dem Beitreiber schaden will und ihm deshalb viel Traffic verursacht. Ebenfalls eher unwarscheinlich, denn 38 zusätzliche Hörer bedeutet keine bis wenig Mehrkosten.
Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, das der Betreiber selbst die zahlen künstlich nach oben treiben will, um gegenüber Werbepartnern besser dazustehen.

Smago.de sagt in einem Interview mit der MusikWoche,

vom Start weg das meistgehörte Internetradio im Schlagerbereich


zu sein. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden über den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen in Bezug auf die aktuellen und vergangenen Hörerzahlen. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros trifft diese Aussage zu.

Da wir hier natürlich keine Hexenjagt veranstalten wollen, haben wir uns vorher über die Richtigkeit der Angaben informiert. Uns liegen eine Reihe Screenshots vor, die die genannten Zahlen belegen. Wir wollen auch niemanden unterstellen, das Zahlen verfälscht werden, lediglich darauf hinweisen. das gewisse Zahlenkonstellationen, wie die genannten, einen bitteren Beigeschmack erzeugen. Ob einige der Werbepartner Konsequenzen daraus ziehen, wird sich zeigen. Am Ruf der Webradios im Allgemeinen wird in jedem Fall wiedereinmal gekratzt.

Auf das Bild klicken um es in voller Grösse und in einem neuen Fenster zu öffnen.



Links:
Smago.de
MusikWoche

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Neue Fakten:
Aufgrund eines ausführlichen Telefonates mit Herrn Peter Jaros, dem Betrieber von Smago.de, liegen neue Fakten vor, die eine Erweiterung dieses Artikels nötig machen.

Laut Aussage von Herrn Jaros stimmen die gemessenen Daten in Bezug auf diesen Server zwar, allerdings sind/waren weitere Server in Betrieb, deren Daten nicht mitgeloggt und dadurch hier nicht beachtet wurden.
Die kuriosen Hörerzahlen wurden, meinen neuen Informationen zur Folge, durch ein Floodscript erzeugt, dass von aussen die zusätzlichen Hörer generierte. Der Betrieber selbst hatte damit nichts zu tun.
Da die anderen Server nicht zulassen, von aussen die Hörerzahlen auszulesen, stehen uns keine genauen Daten zur Verfügung, allerdings lässt die Summe der neuen Fakten darauf schliessen, das die getroffenen Aussagen im Artikel der Musikwoche durchaus zutreffend sein könnten.

Es ist weder im Sinn des Lesers, Smago.de oder in meinem, das hier Beiträge nur Teilinformationen verbreiten. Dahier diese Beitragsergänzung, die einige Punkte im Beitrag klarstellt, berichtigt und ergänzt.

Kostenlose Software RADIOandDJ
Donnerstag, 15. März 2007

Es gibt ja aktuell nur zwei Quasistandards im Bereich der Webradioautomatisierung. Auf der einen Seite SAM, das als Standaloneprogramm konzipiert ist und auch ohne Mischpult eingesetzt werden kann.
Auf der anderen Seite mAirlist, das für den Einsatz mit Mischpult, Faderstart usw. ausgelegt ist. Steuerung per MIDI ist ein weiteres Feature.

Das Programm RADIOandDJ ist nun ein weiteres Programm, das als Freeware angeboten wird.
Negativ fällt erstmal auf, das als Datenbanksystem zwingend die Borland Database Engine (BDE) vorgeschrieben wird. Das schliesst die Möglichkeit, die Datenbank auf einen anderen Server auszulagern völlig aus.
Als nächstes wird Winamp vorgeschrieben, ohne eine Alternative zu bieten, geschweige denn, das es ein integrietes Abspielmodul gibt.

Ok, trotz allem hab ich Winamp installiert, nachdem ich ansonsten das Programm nicht nutzen kann. Anschliessend dann RADIOandDJ

Erstmal startet dieses Programm den Winamp 4mal (!), wieso weiss kein Mensch. Erst dachte ich, die Cartwall benötigt einen eigenen, aber die greift auf einen der beiden "Player" zu.

Der Cartplayer schliesst auch die Player komplett, was die Übersichtlichkeit nicht grad erhöht.

Insgesammt halte ich dieses Programm, dessen Bedienung nicht sehr intuitiv ist, mehr als ein Spielzeug für den Partykeller. Professionelles Arbeiten halte ich für unmöglich, da dafür die Übersicht fehlt und Winamp zwingend erforderlich ist. Für ältere Rechner völlig indiskutabel, da 4 Winamp-Instanzen zuviele ressourcen fressen.
Da die Software bereits die Versionsnummer 3.x trägt, muss ich sagen, das sind keine Kinderkrankheiten mehr, da fehlts am Konzept (ja, wieder das böse Wort, aber ein solches braucht ein Programmierer noch mehr als ein Radiomacher)

Ich kann von diesem Programm nur abraten, wenn das Ergebniss halbwegs ansprechend sein soll. Wenn irgendwann der Winampzwang entfällt und die Bedienung intuitiver wird (Tooltips etc. vermisse ich komplett), könnte das Programm vielleicht in die Klasse von SAM und mAirlist aufsteigen.
Dazu sollte aber auch die Möglichkeit gegeben sein, andere DBMs zu nutzen, z.B. mySQL, um die Datenbank auf einen externen Server auszulagern.

Fazit: Für ein Programm, das die Versionsnummer 3.x trägt, wirkt die Software wie eine frühe BETA, die aus der Testphase nicht herausgekommen ist. Da kann auch nicht drüber wegtäuschen, das diese Software kostenlos ist.
Für den Partykeller also eine (minderwertige) BPM-Studio-Alternative, für ernstzunehmendes (Web)Radio völlig unbrauchbar.
Es handelt sich wohl nur um eine grosse Fernsteuerung für den Winamp, und nicht, wie erwartet, um ein eigenständiges System zur Ablaufsteuerung eines Radios.

Links:
RADIOandDJ
Winamp
SAM - Spacialaudio
mAirlist

Anzeige der zuletzt eingepflegten Songs in SAM Broadcaster
Montag, 5. März 2007

Um einfach anzuzeigen, welche Lieder neu in SAM Broadcaster eingepflegt wurden, habe ich ein einfaches Script geschrieben.

Wie üblich ist unter http://download.xitara.net der aktuelle Download verfügbar.

Das Package heisst "sam_newsongs.tar.gz"

Die Installation ist denkbar einfach.

- Entpacken im Webspace, der auch im Browser erreichbar ist
- Datei configuration.php editieren (Anpassen der Zugangsdaten zur SAM-Datenbank, angezeigte Tage, usw.)
- Aufrufen der index.php im Browser (z.b. http://example.com/sam_newsongs/index.php
- Bei Bedarf das Design anpassen
- Ordner /smarty/templates_c die Rechte 777 geben (beschreibbar für den Webserver)

Durch die Templateengine ist es leicht möglich, das Design nach eigenen Wünschen zu ändern. Die entsprechenden Dateien sind im Ordner "templates" zu finden und heissen header.tpl, content.tpl und footer.tpl. Formatierugenn werden in der Datei styles.css im Ordner "templates/css" vorgenommen.

Bis auf das Copyright darf alles geändert, entfernt, hinzugefügt werden. Das Copyright muss in jedem Fall erhalten bleiben, als Gegenleistung, das ich das Script kostenlos zur Verfügung stelle. Allerdings ist es erlaubt, die Schriftfarbe anzupassen, solagne das Copyright nicht unsichbar gemacht wird, indem die Schriftfarbe und Hintergrundfarbe gleich gewählt wird.
 
 
© by Xitara Websolution