StreamSzene - Webradioszene

 

 

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Rechtsanwalt Günter Freiherr v. Gravenreuth verurteilt
Donnerstag, 13. September 2007

Rechtsanwalt Günter Freiherr v. Gravenreuth wurde vom Amtsgericht Berlin wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von 6 Monaten verurteilt.
Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig durch eine Berufung des, durch Abmahnungen bekannt gewordenen, Rechtsanwaltes.

Bereits 2006 wurde Herr von Gravenreuth verurteilt, da er Mandantengelder veruntreut hatte.
Die Internetszene ist in Aufregung und feiert an allen Ecken und Enden.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Urteil in nächster Instanz bestätigt wird oder, was der Internetgemeinde wohl mehr zusagen würde, nochmals nach oben korrigiert.

Nach dem bei Heise bereits tausende Kommentare zum entsprechenden Artikel abgegeben wurden tauchen auch schon erste Blogs zum Thema auf. Einer davon ist unter www.guenni-in-haft.de zu finden.

Weitere Links zum Thema:

TAZ
Heise.de
Guenni-in-Haft.de

Anm. des Autors: Dieses Thema gehört nicht direkt in den Bereich der Webradios, erschien mir aber wichtig genug für einen Beitrag, da ein solches Urteil das deutsche Internet durchaus beeinflussen wird. Es ist zu hoffen, das zukünftig härter gegen reine "Abmahnkanzleien" vorgegangen wird. Und das dürfte eben auch im Interesse aller Webradobetreiber sein, die der gleichen Gefahr ausgesetzt sind, durch Unwissenheit und /oder Leichtsinn eine Abmahnung im Briefkasten zu finden. Gerade für Klein- und Kleinstradios ist das nicht selten der Ruin und das absolute Aus.

GEZ startet vergütung für Webradios
Sonntag, 1. April 2007

Laut Insiderinformationen startet ab Heute ein Pilotprojekt der GEZ.
Dieses Projekt soll dazu dienen, durch Webradios die Ausbreitung der öffentlich-rechtlichen Radiostationen zu unterstützen.

Jedes Webradio, das sich daran beteiligen will, muss lediglich einn Antrag ausfüllen und mindestens 3mal am Tag für jeweils 15 Minuten einen Beitrag senden, der von der GEZ zur Verfügung gestellt wird. Maximal dürfen 20 Beiträge gesendet werden.

Anfangs wird die Vergütung pro Sendung bei 50€ pro tausend Hörer liegen. Sollte sich das ganze Projekt bewähren, wird die Vergütung auf bis zu 100€ pro tausend Hörer steigen. Eine Sonderregelung betrifft Radios, die den Schnitt von 10 Hörern unterschreiben, bei diesen beträgt die Vergütung grundsätzlich pauschal 10€. Somit haben auch sehr kleine Radios die Chance, ihre Kosten zu decken.

In Zusammenarbeit mit der GEMA, GVL und mehreren grossen Labels, wie EMI und Universal wird das gesammte Projekt in naher Zukunft erweitert, was bedeutet, das Webradios für jeden gespielten Song eine gewissen Summe, die bisher nicht bekannt gegeben wurde, entlohnt wird. Ziel dieser Aktion ist, die Verbreitung neuer Musik zu fördern. Insidern zufolge soll aber die Vergütung einen Mindestbetrag von 25€ pro Monat vorsehen, unabhängig von der Hörerzahl. Gleichzeitig entfallen sämtliche Gebühren der GEMA und GVL.

Somit wird es in Zukunft möglich sein, ein Webradio gänzlich ohne Eigenleistung zu realisieren. Die Serverkosten können mit Leichtigkeit mit Teilnahme an diesen Aktionen gedeckt werden.

Wer mehr wissen will, findet hier weitere Einzelheiten

Kurioser Hörerzahlenanstieg bei Smago.de
Dienstag, 27. März 2007

Neue Fakten in Bezug auf die Hörerzahlen! Weiterlesen ganz unten.

Wer glaubt, im Bereich der Webradios gibt es keine Überraschungen mehr, kann eines besseren Belehrt werden.
Heute gab es einen plötzlichen, massiven Anstieg der Hörerzahlen. Insgesammt erscheint ein Anstieg von heute Nachmittag 11 Hörern (Peak 31) auf aktuell 51 Hörer (Peak 68) nicht wirklich spektakulär. Ein Ziel, das von einem halbwegs gut geplanten Webradio innerhalb weniger Monate zu erreichen ist. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros handelt es sich nur um einen einzelnen Server aus einem LoadBalancing-Verbund.

Kurios ist nur die Tatsache, das die Anzeige "Unique", also die Anzahl der der Hörer mit eigener IP-Adresse von dem Höreranstieg nichts mitbekommen hat. Diese verharrt weiterhin auf aktuell 13 Hörer. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros handelt es sich um ein Floodscript, das von extern die Hörer generierte ohne Wissen des Betreibers.

Was kann das nun bedeuten? Dabei gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten.

Zuersteinmal ist es möglich, das eine Firma o.ä. über eine gemeinsame Leitung (also eine gemeinsame IP-Adresse) mit 38 Rechnern gleichzeig bei Smago zuhört. Die Anzahl der mögichen Firmen dürfte sich aber um diese Zeit (21:45) in Grenzen halten.
Auch ist es möglich, das irgendjemand dem Beitreiber schaden will und ihm deshalb viel Traffic verursacht. Ebenfalls eher unwarscheinlich, denn 38 zusätzliche Hörer bedeutet keine bis wenig Mehrkosten.
Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, das der Betreiber selbst die zahlen künstlich nach oben treiben will, um gegenüber Werbepartnern besser dazustehen.

Smago.de sagt in einem Interview mit der MusikWoche,

vom Start weg das meistgehörte Internetradio im Schlagerbereich


zu sein. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden über den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen in Bezug auf die aktuellen und vergangenen Hörerzahlen. EDIT: Laut Aussage von Herrn Jaros trifft diese Aussage zu.

Da wir hier natürlich keine Hexenjagt veranstalten wollen, haben wir uns vorher über die Richtigkeit der Angaben informiert. Uns liegen eine Reihe Screenshots vor, die die genannten Zahlen belegen. Wir wollen auch niemanden unterstellen, das Zahlen verfälscht werden, lediglich darauf hinweisen. das gewisse Zahlenkonstellationen, wie die genannten, einen bitteren Beigeschmack erzeugen. Ob einige der Werbepartner Konsequenzen daraus ziehen, wird sich zeigen. Am Ruf der Webradios im Allgemeinen wird in jedem Fall wiedereinmal gekratzt.

Auf das Bild klicken um es in voller Grösse und in einem neuen Fenster zu öffnen.



Links:
Smago.de
MusikWoche

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Neue Fakten:
Aufgrund eines ausführlichen Telefonates mit Herrn Peter Jaros, dem Betrieber von Smago.de, liegen neue Fakten vor, die eine Erweiterung dieses Artikels nötig machen.

Laut Aussage von Herrn Jaros stimmen die gemessenen Daten in Bezug auf diesen Server zwar, allerdings sind/waren weitere Server in Betrieb, deren Daten nicht mitgeloggt und dadurch hier nicht beachtet wurden.
Die kuriosen Hörerzahlen wurden, meinen neuen Informationen zur Folge, durch ein Floodscript erzeugt, dass von aussen die zusätzlichen Hörer generierte. Der Betrieber selbst hatte damit nichts zu tun.
Da die anderen Server nicht zulassen, von aussen die Hörerzahlen auszulesen, stehen uns keine genauen Daten zur Verfügung, allerdings lässt die Summe der neuen Fakten darauf schliessen, das die getroffenen Aussagen im Artikel der Musikwoche durchaus zutreffend sein könnten.

Es ist weder im Sinn des Lesers, Smago.de oder in meinem, das hier Beiträge nur Teilinformationen verbreiten. Dahier diese Beitragsergänzung, die einige Punkte im Beitrag klarstellt, berichtigt und ergänzt.

Das wahre iPhone
Mittwoch, 7. Februar 2007

Bei dem Namen "iPhone" denken die meisten sicher sofort an Apple, allerdings kommt dieses neue VoIP (Voice over IP, Internettelefonie)-Telefon von der Cisco-Tochter Linksys.
Cisco hält bereits seit einigen Jahren die Markenrechte an dem Namen "iPhone" und bringt im ersten Quartal 2007 zwei neue Geräte auf den Markt.

Einmal das Linksys iPhone WIP320, das mit integriertem Skype-Client geliefert wird, zum zweiten das Linksys iPhone CIT400, ein Dect-VoIP-Telefon. ebenfalls Skype-Fähig, und wird mit einer passenden Basisstation geliefert, der den Zugang zum Internet ermöglicht. Dadurch muss der PC nicht eingeschaltet sein, um das Telefon zu nutzen.

Unterstützt werden ebenfall WLAN-Hotspots, was eine kostenlose Skype-Telefonie ermöglich, sobald sich der Benutzer in Reichweite einen solchen Hotspots befindet.

Der dunkle Fleck auf der weissen Weste könnte aber sein, das Armijn Hemel, Sprecher des GPL-Violations-Projekts Cisco vorwirft, gegen die GNU General Public License (GPL) zu verstossen.
Entgegen den Lizenzbestimmungen hat Linksys nicht gesammten Quelltext des WIP300 iPhone offengelegt, ist sei auch nach einem Gespräch nicht zum Einlenken bereit.

Weitere Informationen bei ChannelPartner

Guns N' Roses als Topact bei Musikfestival in Kapstadt
Dienstag, 6. Februar 2007

Coca-Cola und 5FM verpflichteten die Band Guns N' Roses zum diesjährigen "My Coke Festival 2007", das grösste Musik-Festival 2007. Ebenso mit von der Partie sind Evanescence und Hoobastank.
Das ganze startet am 27. April auf dem New Market Racecourse und wandert am 1. Mai weiter zum Kenilworth Racecourse in Cape Town.
 
 
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